Die Technik schreitet in Riesenschritten voran, KI kommt in immer mehr Lebens- und Arbeitsbereichen zum Einsatz und Roboter können mittlerweile sehr viel mehr, als Fließbandarbeiter zu ersetzen.
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Während viele Menschen älterer Generationen diese Entwicklung mit Skepsis oder Ablehnung betrachten, sind Technik, Digitalisierung und Robotik für jüngere Menschen nicht nur selbstverständlich, sondern meistens bereichernd. Und auch eine negative Einstellung zu immer schlaueren bis hin zu humanoiden Robotern ändert nichts daran, dass der Fortschritt unaufhaltsam ist.
In diesem Beitrag erfahren Sie, was Kinder durch Robotik und den Einsatz von Robotern im Unterricht lernen, welche Lehrmittel und Projekte es für die Grundschule gibt – und wie auch Sie selbst von den kleinen digitalen Lernhelfern profitieren.
Inhalt
2. Was lernen Kinder durch Robotik?
2.1 Die emotionale Bindung zu Robotern
2.2 Kinder und Übergangsobjekte
3. Robotik in der Grundschule
3.1 In welchen Fächern und Bereichen kommen Lernroboter zum Einsatz
3.2 Wie profitieren Kinder von Robotern als Lernpartner?
4. Material und Anregungen zu Robotik in der Grundschule
3.1 Programmieren und Robotik: 17 Highlights aus unserem Onlineshop
3.2 Material, Projekte und Förderung für Robotik in der Grundschule
Was bedeutet Robotik?
Robotik, die damit einhergehende Technik und das Programmieren bzw. Coden sind Teil des MINT-Bereichs. In unserer zunehmend technologisierten Welt ist es wichtig, Kindern schon in jungen Jahren die Grundlagen nahezubringen, denn sie wachsen ohnehin mit modernster Technik auf und werden diese auch im weiteren (Berufs-)Leben nutzen müssen. Dabei soll die Technik nicht die Lehrkraft ersetzen und bei Robotik geht es auch nicht nur um humanoide Roboter, die Kinder unterrichten.
Robotik bezeichnet die Wissenschaft, die sich mit Konstruktion, Programmierung und Einsatz von Robotern befasst. Folglich verbindet Robotik Wissen aus Mechanik, Elektronik und Informatik. Das Wort Roboter stammt aus dem Tschechischen: robota bedeutet Arbeit oder Frondienst. Roboter sollen also Arbeiten für uns Menschen übernehmen.
Werden Roboter mit Künstlicher Intelligenz kombiniert, sind sie in der Lage, durch Erfahrungen zu lernen und sich neuen Herausforderungen anzupassen.
Was lernen Kinder durch Robotik?
Zuerst einmal haben die meisten Kinder Spaß am Umgang mit kleinen intelligenten Maschinen. Ob sie sie als Spielzeug oder Lernpartner – oder etwas Beliebiges dazwischen – wahrnehmen, spielt erst einmal keine Rolle.
Außerdem muss man zwischen unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten von Lernrobotern differenzieren: Manche digitalen Hilfsmittel unterstützen die Kinder einfach nur beim Lernen in einem beliebigen Themengebiet, indem sie z. B. Texte vorlesen, die Aussprache oder das Schriftbild korrigieren oder aber bestimmte Zusammenhänge visualisieren.
Andere Lernroboter dienen mehr dazu, den Schülerinnen und Schülern die Grundlagen der Robotik, also meistens des Programmierens, aber oft auch der Mechanik und Elektronik zu vermitteln. In diesem Fall arbeiten die Kinder konkret daran, den Roboter zu programmieren, ihm also Dinge beizubringen, während sie selbst eine Menge lernen.
Mittlerweile gibt es auch erste humanoide Roboter, die bereits ganz gut darin sind, selbst etwas wie Unterricht abzuhalten. Die pädagogischen Fachkräfte ersetzen sie nicht, denn Unterrichten bedeutet eine ganze Menge mehr als reine Wissensvermittlung. Eine Unterstützung können solche Roboter natürlich trotzdem sein – und ein spannendes Erlebnis.
Die emotionale Bindung zu Robotern
Entscheidend für die Lernmotivation ist u. a. die emotionale Bindung zwischen Lehrkraft und Schüler. Das ist nur verständlich: Je lieber ich jemanden mag, umso eher bin ich geneigt, ihm zuzuhören, zu glauben und das zu tun, wozu er mich auffordert.
Werfen wir einen Blick auf die Welt außerhalb der Schule: Schon lange gibt es Menschen, die zu einer KI ein enges Verhältnis pflegen – bis hin zu einer Liebesbeziehung. Dafür reicht ein digitaler Avatar, der humanoide Kommunikation beherrscht, also empathisch wirkt.
Kommt dann eben auch noch ein Roboter zum Anfassen hinzu, der ebenfalls durch Gesichtsausdrücke und Gesten kommuniziert, tendieren viele Menschen schnell dazu, der Maschine Gefühle zuzuschreiben, denn sie selbst fühlen ja im Umgang mit dem Computerprogramm auch etwas. Kinder sind für dieses Verhalten noch empfänglicher, wenn man an ihre Beziehung zu einem Kuscheltier oder Spielzeug denkt. Auch dafür gibt es handfeste Gründe.
Kinder und Übergangsobjekte
Der englische Psychoanalytiker und Kinderarzt Donald Woods Winnicott (1896 – 1971) prägte den Begriff des Übergangsobjekts. Er bezeichnet einen Gegenstand, den ein Säugling wählt und der ihm in Abwesenheit der Mutter Nähe und Sicherheit vermittelt.
Beliebte Übergangsobjekte sind Kuscheltiere, denen die Kinder Eigenschaften eines lebendigen Wesens zuschreiben. So spenden sie ihnen Trost, helfen ihnen dabei, ihre Gefühle zu regulieren und Stress zu reduzieren. Doch Kuscheltiere gewähren nicht nur emotionale Stabilität, sondern fördern auch die kognitive Entwicklung. Sie regen die Kreativität an, fördern die Problemlösefähigkeit und auch die Empathie.
Oft ist dieses Kuscheltier über Jahre immer mit dabei, kommt in Rollenspielen zum Einsatz und schläft mit dem Kind im Bett. Viele Erwachsene heben ihre Helden aus der Kindheit auf und gewähren ihnen einen Platz in der eigenen Wohnung.
So ist es nur verständlich, wenn auch digitale Helferlein Emotionen in Kindern auslösen und sie eine Bindung zu ihnen entwickeln, denn Lernroboter haben meistens eine Stimme, reagieren auf Berührungen oder andere Reize und geben oft auch Rückmeldung über simple menschliche Gesichtsausdrücke, z. B. in Form von Smileys. Das kann die Bindung zwischen Kind und Gegenstand unter Umständen stärker machen als diejenige zu einem flauschigen, aber ansonsten stummen und starren Teddybären.
Wenn der Lernroboter dann irgendwann nicht mehr gebraucht wird, findet er trotzdem ein dauerhaftes Zuhause im Regal. Immerhin war er jahrelang treuer Wegbegleiter, mit dem man seine Sorgen sowie schöne Momente teilen konnte. Falls er dann noch einen Anteil an wichtigen Lern- und Entwicklungsschritten wie Lesen oder Schreiben hatte, verbinden auch ältere Kinder angenehme Erinnerungen mit ihm und halten ihn in Ehren.
Robotik in der Grundschule
Mittlerweile gibt es viele tolle Produkte, die Kindern die Grundlagen der Robotik spielerisch und anschaulich vermitteln – oder eben auch beliebigen Schulstoff aufbereiten. Doch die Skepsis vieler Lehrerinnen und Lehrer gegenüber digitalen Hilfsmitteln und vor allem KI bleibt bestehen.
Das ist manchmal schade, aber immer menschlich. In unserer Geschichte gab es immer Widerstände gegen Veränderungen, Erfindungen, Erkenntnisse und Fortschritt. Im Zweifelsfall bleibt man aus Gewohnheit, Unsicherheit oder Bequemlichkeit lieber bei dem, was man kennt, weil es erwiesenermaßen funktioniert und vertraut ist. Wer immer mit der Kutsche reiste, fand ein stinkendes Metallgefährt auf Rädern wenig vertrauenswürdig bis verrückt.
Es lohnt sich, gerade im Bereich der Robotik klein anzufangen und dann zu schauen, wohin die Reise geht. In Bezug auf Lernroboter sind die meisten Schulen noch weit entfernt von KI und humanoiden Robotern. Und das ist auch völlig okay, denn es gibt viele witzige, effiziente und oft auch überraschende kleine Lernroboter, die Ihren Schülerinnen und Schülern spannende neue Lernerfahrungen eröffnen.
In welchen Fächern und Bereichen kommen Lernroboter zum Einsatz?
Je nachdem, um welche Arten von „Robotern“ es sich handelt und welche Themen die Programmiermöglichkeiten abdecken, sind verschiedene Fächer für deren Einsatz geeignet.
Digitale Helferlein, die in der Lage sind, Audios zu speichern und wiederzugeben, können bei allen Themen zum Einsatz kommen und den SuS entweder beim Lesen und Rechnen helfen oder ihnen Wissen in jedem erdenklichen Bereich aufbereiten, oft auch ergänzt durch Visualisierung von Zusammenhängen, Abläufen oder Entwicklungen.
Lernroboter, die die Kinder selbst programmieren, vermitteln Wissen im MINT-Bereich. Und eignen sich nicht nur für Unterrichtseinheiten im regulären Lehrplan, sondern auch für eine Projektwoche oder eine AG.
Wie profitieren Kinder von Robotern als Lernpartner?
Lernroboter, die verschiedene Unterrichtsinhalte vermitteln, bieten Kindern Konstanz. Sie wiederholen so oft wie nötig oder gewünscht bestimmte Sätze oder Zusammenhänge, geben gleichbleibend freundlich Feedback und sind quasi auf Knopfdruck da, sodass jede und jeder mit ihrer Hilfe im eigenen Tempo lernen kann.
Außerdem greifen viele Lernroboter auf Elemente der Gamification zurück: Es gibt Belohnungssysteme, Errungenschaften und Level, die auf Kinder – und auch Erwachsene – sehr motivierend wirken.
Roboter, die die SuS selbst programmieren, ermöglichen nicht nur einen intuitiven Einstieg ins Programmieren, sondern geben auch unmittelbar Rückmeldung: Ein Fehler im Code wird dafür sorgen, dass der Roboter nicht das tut, was er soll. So lernen die Kinder durch Versuch und Irrtum, erkennen ihre (Denk-)Fehler und finden Schritt für Schritt den Weg zur richtigen Lösung.
Aber es bleibt dabei: Die Mischung macht’s. Um neue Inhalte zu vermitteln, spezifische Fragen zu klären, die Schülerinnen und Schüler zu bestärken, Vorwissen zu aktivieren und individuell auf jedes Kind einzugehen, ist eine Lehrkraft aus Fleisch und Blut oft die richtige Wahl.
Geht es ans eigenständige Lernen, ums Vertiefen und Wiederholen, können Lernroboter eine tolle Alternative sein, die auch der Binnendifferenzierung gerecht wird und Inhalte anschaulich vermittelt. So gewinnen Sie als pädagogische Fachkraft auch Zeit für Kinder, die eben mehr menschliche Aufmerksamkeit oder Hilfestellungen benötigen.
Material und Anregungen zu Robotik in der Grundschule
Falls Sie noch keinerlei Erfahrung mit Robotik, aber Lust darauf haben, machen Sie alles richtig. Neugier ist ein mächtiger Motivator. Fangen Sie klein an, informieren Sie sich, tauschen Sie sich mit Kollegen aus, die mit dem Thema bereits vertraut(er) sind, besuchen Sie Fortbildungen oder bilden Sie ein Robotik-Team.
Wenn Sie sich für ein konkretes Produkt oder Projekt entschieden haben, machen Sie sich erst einmal damit vertraut und probieren es selbst aus. Und sollten Sie zu den Skeptikern gehören und glauben, dass Sie einfach nicht programmieren können: Sie können. Was Ihre Kinder lernen, schaffen auch Sie.
Im Folgenden stellen wir Ihnen einige Produkte und Materialien vor, die sich für den Einstieg ins Thema oder auch die Vertiefung hervorragend eignen – Projekte und Förderprogramme inbegriffen.
Programmieren und Robotik: 17 Highlights aus unserem Onlineshop
Selbstverständlich finden Sie auch in unserem Onlineshop ein breites Angebot zum Thema Robotik. Einige unserer Highlights stellen wir Ihnen im Folgenden vor.
- Blue-Bot
Der Blue-Bot ist ein pfiffiger Kriechroboter mit Richtungstasten auf dem Rücken. So erleichtert er auch Kindern in jüngeren Jahren erste Programmiererfahrungen, z. B. auf dem Bee-Bot und Blue-Bot Geometrie-Spielfeld, im Holz-Labyrinth oder sogar im antiken Ägypten. Durch Drücken der Tasten legen die SuS den Weg fest, den der Blue-Bot im jeweiligen Parcours wählen soll. Übrigens gibt es den Blue-Bot auch im praktischen Klassenset bestehend aus 6 Blue-Bots samt Ladestation.
- BOB3 Grundschulset inklusive 8 BOB3 Robotern
Von den Grundlagen der Robotik bis hin zum Testen von Algorithmen: BOB3 wurde für Schüler ab der 3. Klasse entwickelt und bereichert Ihren Unterricht durch Lernkartensätze zu 8 verschiedenen Stationen sowie Kopiervorlagen zu weiteren spannenden Unterrichtsideen. Ausmalbilder, Lesetexte und Werkstattpläne gestalten das Lernen anschaulich und abwechslungsreich.
Die Kinder lernen mit BOB3 in ihrem eigenen Tempo und entwickeln sich Schritt für Schritt weiter. Die verschiedenen Lernstationen locken mit Auszeichnungen und Bonuspunkten bis hin zu Titeln als Errungenschaft.
Mit dem BOB3 Grundschulset treffen Sie auf jeden Fall die richtige Entscheidung und bringen frischen Wind in die Köpfe der kleinen Programmierer.
- Botley® 2.0 Activity-Set
Botley® ist ein wahrer Allrounder: Er kann bis zu 150 Schritte in 6 Richtungen laufen und sich sogar verwandeln, z. B. in einen Geist oder Zug. Außerdem besticht er durch die Vielfalt seiner Programmierungsmöglichkeiten: Das Coden ist auch über Musik, Bewegungen oder Licht möglich.
Für Botley® benötigen die Kinder keinen Bildschirm, denn sie nutzen den mitgelieferten Gamecontroller zum Programmieren, indem sie die Schaltflächen drücken. So ist Botley® nicht nur sofort bereit für spannende Abenteuer, sondern ermöglicht den Kindern auch einen intuitiven Zugang zum Coden.
- Calliope mini 3.0
Calliope mini 3.0 ist ein kleines, programmierbares Board, für das keine Vorkenntnisse benötigt werden. Es verfügt über vier bereits installierte Programme, die Ihnen die Einarbeitung ersparen. Alle notwendigen Informationen entnehmen Sie dem praktischen Begleitheft.
Die passende Software können Sie entweder auf Ihrem PC installieren oder einfach die Calliope mini App nutzen. Ihre Schüler lernen mit Calliope das Programmieren mit Platine und speichern bis zu 25 Programme, die auch offline nutzbar sind.
- Coding-Spiel Space Rover-Set Deluxe
Analoges Programmieren ohne Internet – und das auch noch in unendlichen Weiten. Die Kinder bauen eine abwechslungsreiche Weltraum-Landschaft, durch die sie den Rover mittels Drücken der Pfeiltasten auf seinem Dach schicken.
Nebenbei lernen sie Spannendes über das All und lösen 20 Programmieraufgaben. Das SpaceRover-Set Deluxe ist ein echter Star unter den Lernrobotern und fasziniert durch sein ansprechendes Design.
- eduBotics Robotic & Coding Profi-Set
Programmiervergnügen für Fortgeschrittene bietet das eduBotics Robotic & Coding Profi-Set. Es besteht aus 60 Teilen und vermittelt Ihren SuS Programmierwissen in 4 fertigen Unterrichtseinheiten, die 16 Schulstunden abdecken.
Mithilfe der illustrierten Anleitungen bauen die kleinen Technikgenies eine Fußgängerampel, präsentieren eine Lichtshow, konzipieren ein Roboterauto und eine Automatiktür. Somit ist das eduBotics Robotic & Coding Profi-Set ein Must-have für alle, die ihre Programmierfertigkeiten in Scratch verbessern wollen.
- EDURINO
Schicken Sie Ihre SuS auf spannende Lernreisen. Der ergonomische Eingabestift zusammen mit einer Figur, die die Kinder auf ein Tablet setzen, ist alles, was Sie brauchen. Die Figur Luca eröffnet den Kindern die Welt des logischen Denkens und bringt ihnen das Coden näher. Sein Zwillingsbruder, zufällig auch Luca genannt, erklärt, wie digitale Medien funktionieren.
Luca und Luca haben eine Menge Freunde: Ollie weiß, wie man Probleme löst und argumentiert, Yuki inspiriert kleine Künstler zum Malen, Robin ist glühender Fan von Geometrie und Zahlenmustern und gemeinsam mit Leo erkunden die Kinder ihre Gefühle.
In unserem Onlineshop entdecken Sie die bunte Welt von Edurino. Den logisch denkenden Luka gibt’s übrigens auch im praktischen Starterset samt Stift.
- Lernlabor: Erforsche ferngesteuerte Maschinen
13 Modelle aus 229 Teilen: Dieses Lernlabor beeindruckt durch seine Vielseitigkeit. Durch die Bauanleitungen auf unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen holt das Lernlabor jeden da ab, wo er steht und ist daher für den Einsatz von der Grundschule bis zur Sekundarstufe perfekt geeignet.
Das Lernlabor: Erforsche ferngesteuerte Maschinen vermittelt Basiswissen aus Robotik und Mechanik. Die SuS begreifen die Funktionsweise von Zahnrädern und Stromkreisen und haben großen Spaß daran, ihre ferngesteuerten Maschinen zu testen.
- MatataLab MINT Coding Set
Programmieren über analoge Bausteine: ein Kinderspiel mit dem MatataLab MINT Coding Set. Daher ist es bereits für Vorschulkinder geeignet, die erste Erfahrungen in der Welt des Codings sammeln möchten.
Das MINT Coding Set schult sowohl das räumliche Vorstellungsvermögen als auch das abstrakte Denken. Im Lieferumfang inbegriffen sind auch drei Hefte mit insgesamt 60 Aufgaben und den entsprechenden Lösungen.
- Ozobot Ari Starterset
Der kleine Ari ist ein programmierbarer Lernroboter, der Ihren Schülerinnen und Schülern spielerisch das Programmieren näherbringt – und zwar sowohl analog als auch digital. Einsteiger lernen das Coden zuerst durch analoge Farbcodes, die sie mit den dazugehörigen Markern auf Papier malen.
Von dort ist es nur ein kleiner Schritt zur Blockprogrammierung mittels digitalen Farbcodes. Experten steht die Textkodierung mit Python zur Verfügung. Somit erfüllt das Ozobot Ari Starterset alle Wünsche kleiner und großer Programmierer.
Ari erweckt Diagramme zum Leben, folgt programmierten Wegen, misst Bewegungen und Abstände. Sein Display gibt via Emoticons Rückmeldung. So findet er schnell seinen Weg in die Herzen der Kinder und befeuert ihre Begeisterung.
- Programmierbare Robotermaus
Ein Labyrinth durch das Drücken von Richtungstasten meistern: So simpel ist erstes Programmieren mit der kleinen Maus. Kinder ab 5 Jahren bauen immer neue abenteuerliche Irrgärten und helfen der Maus heraus.
Die Robotermaus speichert die Bewegungsabläufe und sorgt für eine Menge Spaß. So lernen die Kinder, handlungsorientiert zu denken, und lösen die Herausforderungen im Team.
- Programmier-Set Sammy
Analoges Programmieren dank mitgelieferter Coding-Karten: Sammy ermöglicht einen kindgerechten, intuitiven Einstieg in die Welt der Robotik. Die Kinder legen die Karten nebeneinander und bilden so Befehle, die Sammy mit einem optischen Sensor liest und ausführt.
Obwohl Sammy so einfach gestrickt scheint, bietet er eine Menge Abwechslung: Die Kinder setzen bis zu 38 verschiedene Versionen von Sammy zusammen, entdecken 30 Geschichtenkarten und bewegen den Roboter über 19 Landkarten – ganz ohne Bildschirm, dafür mit einer Menge Kreativität.
- Robo Wunderkind Education Kit
Dieser Baukasten ermöglicht Technikbegeisterten das Kreieren verschiedener Roboter. Über die dazugehörige App werden die Roboter auf drei verschiedenen, altersgerechten Leveln (Live, Code, Blockly) programmiert: Sie können sich bewegen, Geräusche machen und Lichteffekte darstellen.
Praktischerweise enthält das Robo Wunderkind Education Kit auch Lehrmaterial zum Download, sodass Sie perfekt auf seinen Einsatz vorbereitet sind. Mehr Informationen über Robo Wunderkind finden Sie auch auf unserer Webseite.
Und für alle, die von Robo Wunderkind nicht genug bekommen können, gibt es das Robo Wunderkind Education Extension Kit.
- Rugged Robot Outdoor-Geländeroboter
Auf geht’s zu Abenteuern unter freiem Himmel. Der Rugged Robot Outdoor-Geländeroboter fühlt sich wohl, wenn er durch Pfützen spritzt und über Steine holpert. Er speichert bis zu 200 Befehle und kann sogar Hindernisse umfahren.
Die Kinder programmieren die Route über ein Tastenfeld auf seinem Dach und haben Freude am Bau eines aufwendigen Parcours, den der Roboter anschließend meistert.
- Smart Train von Intelino
Wer Züge mag, wird Smart Train lieben. Das Coden erfolgt auf vier unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen: mit Farbplättchen, intuitiv per App oder via Scratch und Python. Die Kinder bauen ein Schienennetz und programmieren die Steuerung der Züge.
Mit dem Smart Train Klassenset erreicht Zugfahren das nächste Level: 4 Lokomotiven, 4 Waggons, 100 Gleisbausteine und 60 Farbplättchen sorgen für jede Menge Spaß. Bis zu 12 SuS coden mit diesem Set gemeinsam.
- Spielset Programmierteam
Analoges Programmieren ist der beste Einstieg in die Welt des Codings. Mit dem Spielset Programmierteam überwinden die Kinder einen selbst aufgebauten Parcours und stellen die dafür notwendigen Bewegungen mittels Programmierkarten dar.
So begreifen sie die Grundlagen des Programmierens und schulen ihr logisches Denkvermögen. Die Zusammenarbeit im Team sowie die mit dem Spiel verbundene Bewegung sind weitere positive Aspekte. Gemeinsam beheben sie Fehler, verbessern Abläufe und lernen, vorausschauend zu planen.
- Wonder Workshop Dash Roboter
Der Wonder Workshop Dash Roboter regt Fantasie und Kreativität Ihrer Kinder an und fördert spielerisch das abstrakte Denken. Er ist bereits für Kinder ab 6 Jahren geeignet und über 5 verschiedene kostenlose Apps programmierbar.
Bewegungen, Lichter, Geräusche – Dash kann sogar singen und tanzen. Für Fortgeschrittene stehen komplexere Programmierungen via Blockly zur Verfügung, sodass es mit diesem kleinen Lernroboter immer spannend bleibt.
Material, Projekte und Förderung für Robotik in der Grundschule
Falls Sie nun Lust bekommen haben, sich noch ein wenig mehr mit dem Thema Robotik auseinanderzusetzen, finden Sie im Internet zahlreiche informative Fortbildungen, Handreichungen und Programme. Alle Links finden Sie wie immer am Ende des Beitrags.
KI-Campus bietet kostenlose Kurse im Bereich Künstlicher Intelligenz sowie den Erwerb von Zertifikaten. Die meisten Kurse benötigen keine Vorkenntnisse.
Die Seite RobotKids bietet multimediale Module über Robotik für Grundschulkinder und ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Sie finden dort Lückentexte, Spiele, Experimente, Rätsel u. v. m., mit denen Sie sofort eine Unterrichtsreihe gestalten können. Somit eignet sich diese Webseite ideal als Einstieg ins Thema, da Sie ohne Vorkenntnisse Schritt für Schritt mit Ihren SuS eine neue Welt entdecken.
Auf dem Bildungsserver finden Sie ebenfalls umfangreiches Unterrichtsmaterial, z. T. basierend auf Lernrobotern wie Ozobot oder Robo Wunderkind.
Stöbern Sie sich also gerne ein wenig durchs Netz und überlegen Sie, inwiefern Sie Lust haben, das Thema Robotik in Form einer Unterrichtseinheit, einer AG oder Projektwoche an Ihrer Schule zu behandeln. Wir wünschen Ihnen spannende Erkenntnisse und lehrreiche Experimente.
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Smart Train Klassenset

Blue-Bot-Set für 12 SuS

Ozobot Ari Klassenset
Lesestoff
- Lernroboter: Wie können sie Kindern beim Wachsen helfen?, 28.10.2024 (Leseempfehlung):
https://acebott.com/de/stem-blogs/educational-robots-how-can-they-help-children-grow/?srsltid=AfmBOoqoPSZo2ecsET757qvgaIVCPQ2HEmVjkaGODVcNJfchIzh4w-5g
- Deswegen sind Kuscheltiere so wichtig für Kinder!, 19.07.2024:
https://babynews.de/kleinkind/deswegen-sind-kuscheltiere-so-wichtig-fuer-kinder/
- Basti: Tonies vs. Vorlesen: Was ist besser für Kinder – und wann?, 12.01.2026:
https://toniebox-ratgeber.de/toniebox-grundlagen/tonies-vs-vorlesen-was-ist-besser-fuer-kinder-und-wann/
- Fehrmann, Raphael, May, Dominik: Heureka! Wie kleine Roboter die Problemlösekompetenz von Schüler:innen individuell fördern können, 19.02.2025:
https://lernen.digital/zukunftsraum-beitrag/computational-thinking/
- Hückelheim, Anna: Humanoider Roboter übernimmt erstmals Unterrichtsstunde – der begleitende (menschliche) Lehrer über die Erfahrungen, 17.01.2025:
https://www.news4teachers.de/2025/01/humanoider-roboter-uebernimmt-erstmals-unterrichtsstunde-der-begleitende-menschliche-lehrer-ueber-die-erfahrungen/
- Definition von Robotik und verwandten Begriffen:
https://industriezeitschrift.de/robotik/einfuehrung-in-die-robotik/definition-robotik/
- Krieser, Witold: Pädagogischer Einsatz von Robotern – Bildungsrobotik, 09.05.2024:
https://botland.de/blog/padagogischer-einsatz-von-robotern-bildungsrobotik/
- Münzing, Timo: Robotik in der Grundschule – Warum schon Grundschulkinder das Programmieren lernen sollten, März 2025:
https://www.lmz-bw.de/fileadmin/user_upload/Bilder/allgemeine_Bilder/Robotik/PDFs/Robotik_Warum_
schon_Kinder_in_der_Grundschule_das_Programmieren_lernen_sollten_Timo_Muenzig.pdf
- Backlash? Lehrkräfte setzen digitale Medien im Unterricht deutlich seltener ein – und sind skeptisch gegenüber KI, 06.12.2024:
https://www.news4teachers.de/2024/12/backlash-lehrkraefte-setzen-digitale-medien-im-unterricht-deutlich-seltener-ein-und-sind-skeptisch-gegenueber-ki/
Unterrichtsmaterial & C0.:
- Bildungsinitiative des Fraunhofer-Instituts zur Unterstützung von Schulen, die KI und Maschinelles Lernen nutzen wollen:
https://www.ai4schools.de/
- kostenloses Unterrichtsmaterial zum Thema Robotik:
https://www.bildungsserver.de/elixier/elixier2_list.php?feldinhalt1=Robotik&bool1=and
sowie
https://www.bildungsserver.de/metasuche/metasuche.html?feldinhalt1=robotik&ur_wert_feldinhalt1einfach=robotik&feldname1=Freitext&gruppen%5B%5D=Deutscher+
Bildungsserver&fisOnline=y&sucheMitBoost=y&fieldLenNorm=n&bool1=AND&DBS=1&art=einfach
- Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz:
https://www.dfki.de/web
- FELI – Forschungsstelle Elementarinformatik, mit vielen Tipps, Infos und weiterführenden Materialien::
https://www.uni-bamberg.de/feli/
- Spiele, Experimente und Programmieren rund um KI:
https://www.i-am.ai/
- Materialien und Ideen zur interaktiven Mathematikvermittlung:
https://www.imaginary.org/de
- Kostenlose Kurse, Videos und Podcasts:
https://ki-campus.org/
- Kurse zu Grundlagen der KI und Anleitung zu KI-Projekten:
https://ki-kurs.org/
- Förderung zur Ausstattung mit Robotik-Sets für Grundschulen in Baden-Württemberg inkl. Fortbildungen und Unterrichtsmaterial:
https://www.lmz-bw.de/robotik
- Arbeitsblätter und Experimente in der Praxis für Kinder:
https://machinelearningforkids.co.uk/
- Lernmodule über Robotik für die Grundschule (Empfehlung):
https://robotkids.org/
- Stiftung Kinder forschen: Einmal Roboter sein
https://www.stiftung-kinder-forschen.de/praxisanregungen/experimente-fuer-kinder/experiment/einmal-roboter-sein/
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